• Kolloidales Silber selber herstellen -

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Kolloidales Silber

Seit vielen Jahren wird im hauseigenen Labor ionisch kolloidales Silber und Gold hergestellt. Es kommen ausschließlich Feinsilber mit einer Reinheit von über 99,99% (bzw. Gold mit > 99,99%) und destilliertes Wasser zum Einsatz.

Technisch erfolgt die Produktion mit einer größeren Anzahl von Elektrolysegeräten der eigenen Marke Ionic-Pulser®.

Seit Februar 2018 wird kolloidales Silber unter dem Markennamen Silionic® vertrieben. Dieses wird mit dem ebenfalls selbst erzeugten destillierten Wasser der Marke aquaionic® hergestellt.

Die entsprechenden Elektroden werden speziell für Medionic gefertigt und sind im Handel erhältlich.

Ionisch kolloidales Silber - Marke Silionic®

Silionic® ist ein kolloidales Silber mit einem hohen Gehalt an wirksamen Silberionen. Dieser hohe Ionenanteil wird durch die Verwendung von aquaionic® und einer kontinuierlichen Gleichspannung im Herstellungsprozess erreicht und sorgt für eine gesteigerte Wirksamkeit.
aquaionic® ist ein speziell für die Herstellung von Silberlösungen optimiertes, destilliertes Wasser.
Aus dem oben gesagten resultiert folgerichtig die Bezeichnung ionisch kolloidales Silber.

Ein hoher Anteil an Silberionen ist besonders wichtig

Nahezu sämtliche wissenschaftlichen Publikationen über die Wirkungen von Silber gehen davon aus, daß die Ursache der Wirkungen auf dem Vorhandensein der Silberionen1 beruht. Auch bekannte Autoren wie beispielsweise Dr. J. Pies beschreiben diese Tatsache2. Für eine Wirkung von Partikeln konnten dagegen noch keine Hinweise gefunden werden. Das bedeutet: Je größer der Anteil an Silberionen ist, umso stärker ist die Wirkung!

Messung der Silberionen

Mit einem einfachen TDS-Meter (Leitfähigkeitsmeßgerät) kann der Anteil an Silberionen einer Lösung ungefähr festgestellt werden. Es wird die Leitfähigkeit in µS/cm (Mikrosiemens pro Zentimeter) gemessen. Grob läßt sich sagen: 2 µS/cm entsprechen 1 ppm3. Dabei handelt es sich um keine exakte Messung, sie kann aber einen vergleichenden Anhaltspunkt liefern.
Eine Messung der Gesamtkonzentration ist auf diese Weise nicht möglich!

Höhe der Konzentrationen

Hohe Konzentrationen an Silberionen können bis über 60 µS/cm (ca. 30 ppm) betragen, bzw. bei niedrigen Gesamtkonzentrationen (bis etwa 50 ppm) bis über 50%, ausgehend von der abgegebenen Silbermenge. Das trifft aber nur auf frisches, unmittelbar hergestelltes ionisch kolloidales Silber zu. Bei späteren Messungen sind diese Werte nicht mehr erreichbar.
Die Gesamtkonzentration des Silbers ist begrenzt. Es ist technisch nicht möglich, Konzentrationen von 100 ppm oder höher zu erreichen, obwohl bei der Herstellung die entsprechende Menge an Silber in die Lösung abgegeben wird. Silbermengen, die über die erreichbare Konzentration hinaus gehen, schlagen sich an sämtlichen Oberflächen nieder und lagern sich als Bodensediment ab. Diese Ablagerungen beginnen bereits schon bei niedrigen Konzentrationen. Ihre Größenordnung wird von vielen Faktoren beeinflußt und ist nicht kalkulierbar, was eine genaue Konzentrationsangabe unmöglich macht.
Aus diesem Grund wird nicht die Konzentration angegeben, sondern die eingetragene Silbermenge!

Die vermeintliche Bedeutung der Partikelgrößen

Silber kann im wässrigen Milieu eine bestimmte Menge an Ionen lösen. Kleine Partikel können bis zur Hälfte ihrer Substanz an Ionen abgeben. Bei großen Partikeln ist es deutlich weniger. Diese Vorgänge ziehen sich über viele Tage bis Wochen hin. Im Vergleich zum Ionengehalt eines frisch hergestellten ionisch kolloidalen Silbers ist die Menge, die bei diesem Vorgang frei wird, ohne Bedeutung, sie kann also vernachlässigt werden.
Damit sind die Partikelgrößen bedeutungslos.

Die Farbe des kolloidalen Silbers

Silionic® ist ein gelblich bis bräunliches kolloidales Silber. Die Färbung ist zwar von vielen Faktoren abhängig, zeigt sich aber bei Silionic® umso intensiver, je höher die Konzentration ist. Parallel dazu kann ein deutlich metallischer Geschmack wahrgenommen werden.

Welche Bedeutung hat die Farbe der Silberlösung?
Farben in Lösungen haben lediglich eine ästhetische Wirkung. Helle Gelbtöne wirken angenehmer als dunkle Brauntöne. Die Farben stellen jedoch kein Qualitätsmerkmal dar und können auch nichts über die Konzentration aussagen.
Die Färbung ionisch kolloidalen Silbers entsteht durch die Lichtstreuung an den Partikeln. Sie ist abhängig von der Größe, der Form und der Anzahl der Partikel. Aber, sowohl sehr kleine als auch sehr große Partikel und vor allem Silberionen, zeigen keine Färbung.
Da die Wirkung von den Silberionen ausgeht, könnte man nun schlußfolgern, daß ein helleres kolloidales Silber das wirksamere ist. Aber genau so gut könnten sich in der Lösung zu viele große Partikel befinden oder ihre Konzentration könnte einfach zu gering sein. Umgekehrt könnten bei einer dunkleren Farbe sehr viele Partikel der entsprechenden Größe vorhanden sein. Oder es könnte einfach eine höhere Konzentration vorliegen. Die Sache wird noch komplizierter, wenn man bedenkt, daß bereits ein geringer Anteil der jeweiligen Partikel ausreicht, um eine starke Färbung zu erzeugen. Eine Lösung mit einem 50-prozentigen Ionenanteil kann sowohl farblos als auch kräftig bräunlich gefärbt sein, je nachdem, was im Rest der Lösung für Partikel vorhanden sind.
Damit sollte deutlich geworden sein, daß man die Farbe des kolloidalen Silbers auf keinen Fall für eine Konzentrations- oder Qualitätsbestimmung heranziehen kann.
Aber wie immer gibt es auch hier Ausnahmen. Wenn sich das kolloidale Silber in Richtung Rot, Blau oder sogar gänzlich schwarz verfärbt, dann ist mit ziemlicher Sicherheit von einer Verunreinigung auszugehen. Auch dafür sind bereits Spuren völlig ausreichend.
Derart verfärbte oder milchig trübe Lösungen sollten nicht verwendet werden.

Die Haltbarkeit der Silberlösung

Die Angaben hierzu reichen von drei Wochen bis zu sechs Monaten und mehr. Dabei wird häufig Haltbarkeit mit Wirksamkeit verwechselt.
Kolloidales Silber ist zwar über viele Jahre haltbar, läßt aber in seiner Wirksamkeit ganz allmählich nach. Während in den meisten Fällen davon ausgegangen wird, daß in den ersten drei Monaten dieses Nachlassen nicht bemerkbar ist, gehen Pies und Reinelt4 davon aus, daß bereits nach drei Wochen ein Nachlassen der Wirkung spürbar wird.
Es läßt sich also unschwer erkennen, daß die Bestimmung eines genauen Zeitpunkts kaum möglich ist. In jedem Fall ist die Annahme richtig, daß die frische Lösung die wirksamste ist.
Älteres kolloidales Silber muß deswegen nicht verworfen werden. Man sollte hier auf Versuche mit etwas größeren Mengen nicht verzichten.

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